Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

Lieber Pflanzenfreund,
liebe Pflanzenfreundin,

entdecke die Welt der Heilpflanzen und ihre leisen Geschichten.

Lass uns gemeinsam schauen, staunen und entdecken, was uns die Pflanzen in jeder Jahreszeit schenken. Inspiriert von Goethes Blick auf die Natur entdecken wir, wie jede Pflanze ihre eigene Kraft entfaltet!

Mach dich auf den Weg. Geh hinaus und finde deine ganz persönliche Draußen-Apotheke.

  


 

Heilwissen im Einklang mit der Natur

Heilpflanzen begleiten den Menschen seit jeher. In ihnen steckt eine Fülle an wertvollen Inhaltsstoffen, die Körper, Geist und Seele stärken. Die Natur hält vieles für uns bereit – oft direkt vor unserer Haustür.

Wer lernt, wieder genau hinzuschauen, entdeckt eine lebendige Apotheke unter freiem Himmel, die unsere Gesundheit im Einklang mit den Jahreszeiten unterstützt.

 

Calendula 1

 

Lerne Heilpflanzen kennen

Jeden Monat widme ich mich einer Pflanze, stelle sie dir botanisch vor und beschreibe ihre wohltuende und stärkende Wirkung.

Ich zeige dir, wie du deine eigenen Hausmittel herstellen kannst – Schritt für Schritt lernst du, wie aus heimischen Heilpflanzen ein wohltuendes Mittel für dich und deine Familie wird.

Draußen lernst du:

Heimische Heilpflanzen erkennen

Schafgarbe 1

Heilpflanzen achtsam zu sammeln

Johanniskraut 1

Heilpflanzen anwenden

  


 

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Über mich

Willkommen auf meiner Seite, einem Ort, an dem Heilpflanzen lebendig werden. Als Apothekerin begleite ich dich mit meinem Wissen und meiner persönlichen Erfahrung durch den Rhythmus der Natur.

Das erste Tagebuch über Heilpflanzen habe ich auf einer Klassenfahrt in der 6. Klasse geführt. Seitdem begleiten mich die Pflanzen durch mein Leben und meinen Ausbildungsweg. Es begann mit der Ausbildung zur PTA (pharmazeutisch-technische Assistentin), führte mich für ein botanisches Semester ins Biologiestudium und schließlich zum Studium der Pharmazie und zur Approbation als Apothekerin.

Nach dem Studium vertiefte ich mein Heilpflanzenwissen in diversen Fortbildungen, Exkursionen und Seminaren und machte eine Weiterbildung in anthroposophischer Pharmazie. Hier lernte ich die goetheanistische Pflanzenbetrachtung kennen. Neben meiner Tätigkeit als Apothekerin in öffentlichen Apotheken bin ich als Referentin und Buchautorin tätig.

Birgit Emde Credit Chris Hartlmaier

Foto Chris Hartlmaier


Birgit Emde

Deine Draußen-Apothekerin


  • Ausbildung zur pharmazeutisch-technischen Assistentin
  • Studium der Pharmazie
  • Approbation als Apothekerin

 

 

 

 

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FAQs

Wie weiß ich, ob das die richtige Pflanze ist?

Bevor man die Blätter, Blüten oder das Kraut einer Pflanze sammelt, muss sie sicher bestimmt werden. Empfehlenswert sind botanische Bestimmungsbücher, z.B. „Was blüht denn da?“, oder eine Bestimmungs-App, z.B. Flora Incognita.


Darf man einfach so in der Natur Heilpflanzen sammeln?

Nein, nicht jede Heilpflanze darf gesammelt werden. Es ist sehr wichtig, sich vorab zu informieren, denn viele Arten stehen unter Naturschutz. Die Rote Liste hilft dir dabei, genau zu erkennen, welche Pflanzen besonders geschützt sind. So kannst du sicher und verantwortungsvoll mit der Natur umgehen.


Wie sammle ich richtig?

Heilpflanzen sollten immer vorsichtig gepflückt oder abgeschnitten werden, ohne sie zu drücken oder zu quetschen. Beschädigungen fördern Abbauprozesse und können die Qualität mindern – manche Pflanzen verfärben sich an Druckstellen sogar beim Trocknen.

Ernte nur gesunde, saubere und trockene Pflanzen. Beschädigte, kranke oder von Insekten angefressene Teile solltest du aussortieren.

Wichtig ist außerdem, das Sammelgut möglichst schnell weiterzuverarbeiten, da frische Pflanzen rasch an Wirkstoffen verlieren. Idealerweise kümmerst du dich direkt nach der Ernte um die richtige Weiterverarbeitung. 

Achte darauf, am Fundort niemals den gesamten Pflanzenbestand zu entnehmen. Besonders das Ausgraben von Wurzeln belastet die Pflanzenpopulation stark und sollte nur dann erfolgen, wenn ausreichend viele Exemplare vorhanden sind. Lass immer genügend Pflanzen stehen, damit sie sich weiterhin natürlich vermehren und der Bestand langfristig erhalten bleibt.


Wie ernte ich Blüten und Blätter richtig?

Blüten erntest du einzeln in sorgfältiger Handarbeit. Blätter werden nach der Ernte der Pflanze mit der Hand vorsichtig von den Stängeln gestreift. Im grünen Zustand entstehen kaum Verletzungen.


Wie werden Blätter und Blüten richtig getrocknet?

Blätter und Blüten werden unzerkleinert getrocknet, damit sie ihr Aroma behalten. Beim Zerkleinern würde man die empfindlichen Zellen verletzen, die das leicht flüchtige ätherische Öl enthalten.


Was brauche ich zum Sammeln von Heilpflanzen?

Du benötigst ein scharfes Messer, eine Gartenschere oder eine stabile Haushaltsschere. Für den Transport des gesammelten Pflanzenguts nutze einen Korb (Weidenkorb) oder einen Baumwollbeutel. Plastiktüten sind ungeeignet, da das frische Pflanzenmaterial schnell anfängt zu schwitzen.


Wie trockne ich meine gesammelten Pflanzen?

Pflanzen trocknen bedeutet, ihnen das Wasser zu entziehen. Die ideale Temperatur liegt zwischen 30 und maximal 40 °C. Es funktioniert aber auch bei niedrigeren Temperaturen und ist abhängig, welche Pflanzenteile du trocknest. 

Die Pflanzen vor dem Trocknen nicht waschen, aber verlesen. Das bedeutet, dass du alles genau anschaust und verwelkte, schmutzige oder von Tieren angebissene Teile entfernst. Eine Ausnahme bilden die Wurzeln. Die kannst du vorsichtig waschen und bürsten, bevor sie getrocknet werden.

Bei natürlicher Trocknung an der frischen Luft ist ein Speicher oder Dachboden von Vorteil. Aber man kann auch trockene und warme Wohnräume nutzen. Du kannst einen Holzrahmen mit einem luftdurchlässigen Stoff bespannen oder fertige Trockennetze zum Aufhängen nutzen. Idealerweise kann die Luft auch von unten die Pflanzen durchströmen. 

Zum Bespannen eignen sich luftdurchlässige Materialien wie Fliegengaze, Jute, Drahtgewebe oder dünner Baumwollstoff. Alternativ kannst du auch einen Wäscheständer nutzen, über den ein leichtes Tuch gelegt wird.

Während des Trocknungsprozesses sollten die Pflanzen regelmäßig vorsichtig aufgelockert und gewendet werden, damit sie gleichmäßig trocknen. Achte darauf, dass die Trocknung möglichst zügig erfolgt und idealerweise innerhalb von etwa 10 Tagen abgeschlossen ist, da es sonst zu Wirkstoffverlusten kommen kann.

Bei längeren Schlechtwetterphasen empfiehlt sich eine künstliche Trocknung, um die Qualität der Heilpflanzen zu erhalten.


Was mache ich, wenn das Wetter zu feucht und kühl ist zum Trocknen?

Dafür kannst du die künstliche Trocknung wählen. Du kannst dir einen kleinen Dörrofen zulegen oder mit viel Fingerspitzengefühl deinen Backofen nutzen. Dieser darf nicht über 40 °C warm werden und du solltest zwischendurch immer wieder die Backofentür öffnen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.