Für deine Hausapotheke kannst du Brennnesselblätter ernten. Pflücke dafür am besten die zarten Triebspitzen, also die oberen vier bis sechs Blattpaare und lege sie in einen Korb. Gerade im Frühling stecken sie voller wertvoller Inhaltsstoffe und Energie.  

Lege die frisch gepflückten Blätter direkt locker auf ein Trockennetz und lasse sie zügig trocknen. Sie sind fertig, sobald sie sich trocken anfühlen, leicht zerbrechen
und angenehm rascheln. 

Wichtig: Denk an Gartenhandschuhe, um dich vor den feinen Brennhaaren zu schützen.  

Durch diese schonende Ernte wächst die Pflanze immer wieder nach und bildet frische, kräftige Triebe. So kannst du über einen längeren Zeitraum ernten.

Brennnesselsamen sammeln 

Von August bis Oktober kann man die Samen der Brennnessel ernten, trocknen und als Superfood ins Müsli geben. 

Rezeptidee

Brennnesselpesto 

 200 g frische junge Brennnesselblätter 
100 ml Wasser 
3 Knoblauchzehen (oder weniger) 
50 g Sonnenblumenkerne oder Pinienkerne 
100 ml Olivenöl 
Salz 

Du blanchierst in heißem Wasser 3 Minuten die Brennnesselblätter und lässt sie abtropfen.  

Brennnesseln und alle weiteren Zutaten in einen Mixer geben und fein hacken. Mit Salz abschmecken. 
Auf Brot, zu Gemüse oder in Nudeln genießen. 

Ist etwas übrig geblieben? Fülle es in ein Glas, bedecke die Oberfläche mit Olivenöl
und stelle es verschlossen in den Kühlschrank. So hält es sich eine Woche.