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Natur. Bewusst. Machen. #4

Natur. Bewusst. Machen. #4

+Steckbrief Ringelblume  +Spurensuche +Heilsames +DIY +Sammeln +Sinneserfahrungen  +Inspirationen


Liebe Pflanzenfreunde.

Der Hochsommer beschenkt uns gerade mit einer überwältigenden Fülle an Heilpflanzen. Auf Wiesen, an Wegesrändern und in unseren Gärten gäbe es unzählige Schätze zu entdecken und zu sammeln. Doch eine Pflanze verdient in dieser Zeit einen ganz besonderen Blick: die Ringelblume.


Vielleicht liegt mir die Ringelblume auch deshalb besonders am Herzen, weil sie meine erste Begegnung mit der Welt der Heilpflanzen war. Bereits als Schülerin habe ich meine erste Ringelblumensalbe hergestellt. Damals konnte ich noch nicht ahnen, dass aus dieser kleinen Erfahrung einmal eine so große Leidenschaft für Heilpflanzen entstehen würde.


Wenn du in diesem Sommer Ringelblumen im Garten bei dir, bei Freunden oder auf Feldern entdeckst, nimm dir einen Moment Zeit, sie bewusst wahrzunehmen. Und vielleicht möchtest du schon jetzt daran denken, im nächsten Frühjahr selbst einige Samen auszusäen – im Beet, im Topf oder auf einem kleinen Stück Gartenland. Die Ringelblume ist unkompliziert, dankbar und bereichert jeden Garten mit ihrer Schönheit und ihrer Heilkraft.


Ich wünsche Dir viel Freude beim Lesen, Entdecken und Staunen.


 

 

Herzlichst,

deine Draußen-Apothekerin

  Fotos©B.Emde 


‍Heilpflanze des Monats


Calendula officinalis 


Foto©B.Emde

‍Familie

Asteraceae, Korbblütengewächs


‍Vorkommen

Mittelmeerraum. Heute fast weltweit verbreitet. Vor allem im Garten.


‍Aussehen

Leuchtend gelb bis orange blühende Pflanze mit strahlenförmigen Blütenköpfen, länglichen, leicht behaarten Blättern und einem buschigen Wuchs. Sie erreicht meist eine Höhe von 30 bis 60 cm.


‍Sammelzeit

Blüten, auch mit Blättern, im Hochsommer im Juli und August. Für Tee die frisch geöffneten Blütenköpfe an trockenen, sonnigen Tagen ernten. Anschließend luftig, schattig und schonend trocknen. 

‍Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl, Saponine, Carotinoide, Xanthophylle, Bitterstoffe, Schleimstoffe, Flavonoide


‍Anwendungsgebiet

  • › In Salben, Ölen oder Essenzen unterstützend bei kleinen Wunden, Schürf- und Schnittverletzungen, bei gereizter oder entzündeter Haut, leichten Verbrennungen, Sonnenbrand sowie zur Förderung der Wundheilung und Hautregeneration. Auch bei trockener, rissiger und empfindlicher Haut eingesetzt.
  • ›  Als Tee traditionell bei leichten Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie zur Unterstützung bei leichten Magen-Darm-Beschwerden. Der Tee kann außerdem als Gurgellösung oder Mundspülung verwendet werden.

Spurensuche Ringelblume

Harzduft, Blütenlicht und Samensicheln

Im Frühjahr, meist erst dann, wenn die Sonne im April spürbar Kraft gewinnt, erscheinen die ersten Keimlinge der Ringelblume (Calendula officinalis). Schon in diesem frühen Stadium zeigt sie Eigenschaften, die sie durch ihr ganzes Leben begleiten werden. Die jungen Blätter tragen den typischen aromatisch-harzigen Duft der Pflanze in sich. Reibt man sie zwischen den Fingern, fühlen sie sich leicht klebrig an und verströmen ihr unverwechselbares Aroma. Wer Ringelblumen auf einem größeren Feld erntet und über Stunden mit den Pflanzen arbeitet, bemerkt oft etwas Besonderes: Die Haut fühlt sich danach weich und geschmeidig an, als hätte sie einen schützenden Mantel erhalten. Bereits in den jungen Blättern finden sich jene Substanzen, die der Ringelblume später ihre besondere Bedeutung für die Hautpflege verleihen.


Zunächst scheint die Pflanze ganz dem Blattwachstum gewidmet zu sein. Üppig breiten sich die länglichen, leicht behaarten Blätter aus, weshalb die Ringelblume mancherorts auch „Wucherblume“ genannt wird. Doch während das Blattwerk immer dichter wird, entsteht in den Blattachseln bereits etwas Neues. Tief zwischen den Blättern schiebt sich die erste Knospe hervor. Noch ist sie vollständig von grünen Kelchblättern umhüllt. Wer genauer hinsieht, entdeckt auf ihnen feine Härchen, die mit einem harzigen Sekret überzogen sind. Öffnet sich die Knospe langsam, werden zwischen den Kelchblättern feine, klebrige Fäden sichtbar, bevor die ersten gelben oder orangefarbenen Kronblätter hervorschauen. Schließlich entfaltet sich die Blüte wie eine kleine Sonne und strahlt aus ihrem schützenden grünen Mantel hervor.

Im Sommer zeigt die Ringelblume ihre ganze Pracht. In der Mitte der Blüte befindet sich die zentrale Scheibe mit ihren zahlreichen Röhrenblüten. Umgeben werden sie von den leuchtenden Zungenblüten, die je nach Sorte einen einfachen oder vielfach gefüllten Kranz bilden und später die typischen Samen hervorbringen. Sie verleihen der Blüte ihr sonnenhaftes Aussehen. Die Blütenblätter wirken oft, als seien sie von einer feinen schützenden Wachsschicht überzogen, und behalten über viele Tage ihre Leuchtkraft. Während neue Blüten erscheinen, beginnen ältere bereits zu welken.

So begleitet uns die Ringelblume bis in den Herbst hinein. Während immer neue Blüten entstehen, reifen an anderen Blütenständen bereits die charakteristischen Samen heran. Sie bilden die für die Ringelblume typischen, gekrümmten, teilweise geflügelten, geringelten oder sichelförmigen Samenformen aus, die sich deutlich von vielen anderen Korbblütlern unterscheiden. Die Blätter bleiben lange grün, aromatisch und lebendig. Auch der gefurchte, leicht behaarte Stängel trägt seine schützende Wachsschicht bis zum Ende der Vegetationszeit. Für die Ernte schenkt uns die Pflanze eine besondere Leichtigkeit: Die Blütenköpfchen lassen sich an ihrer natürlichen Sollbruchstelle oft einfach mit zwei Fingern abknipsen. So sammelt man die kleinen Sonnen des Sommers behutsam von Hand – Blüte für Blüte, bis die Ringelblume ihren Jahreskreis vollendet hat.

 

 


  Fotos©B.Emde, iStock by Getty Images 

 

Heilsames

Ordnende Kraft der Ringelblume

Wer die Ringelblume aufmerksam betrachtet, kann ihre Heilkräfte bereits an ihrer Gestalt erkennen. Zu Beginn ihres Wachstums entfaltet sie eine üppige, beinahe überschäumende Blattmasse. Das Grün breitet sich kraftvoll aus, als würde die Pflanze zunächst alle Möglichkeiten des Wachstums erproben. Doch dann geschieht etwas Bemerkenswertes: Aus diesem lebendigen, wuchernden Grün erheben sich die strahlenden Blüten. Sie bringen Form, Struktur und Ordnung in die Fülle des Wachstums. In diesem Entwicklungsweg offenbart sich bereits das Wesen der Ringelblume – ihre Fähigkeit, ordnend und heilend dort einzugreifen, wo Prozesse aus dem Gleichgewicht geraten sind.


Auch ihre Inhaltsstoffe spiegeln diese Qualität wider. Reibt man die Blätter zwischen den Fingern, werden die ätherischen Öle und Harze wahrnehmbar. Die aromatischen Düfte zeugen von einer Pflanze, die ihre Umgebung gestaltet und schützt. Die Harze hinterlassen eine feine Klebrigkeit auf der Haut und erinnern an ihre Fähigkeit, Wunden zusammenzuführen und Heilungsprozesse zu unterstützen.


Beim Kosten der Pflanze erschließen sich Bitterstoffe und Gerbstoffe. Die Bitterstoffe wirken anregend und kräftigend auf die Lebensprozesse. Die Gerbstoffe wiederum besitzen eine zusammenziehende Qualität; sie stärken Haut und Schleimhäute und helfen, Grenzen wieder aufzurichten, wo diese durch Verletzung oder Entzündung geschwächt wurden. Die Ringelblume unterstützt damit die Wiederherstellung einer gesunden Ordnung im Gewebe.

Besonders eindrucksvoll zeigen sich ihre Kräfte in den leuchtend goldgelben bis orangefarbenen Blüten. Ihre Farbe verdanken sie den Flavonoiden und Carotinoiden, jenen Pflanzenstoffen, die Licht und Wärme in sich tragen. Die Ringelblume scheint die Kräfte der Sonne aufzunehmen und in ihren Blüten zu bewahren. Diese licht- und wärmevermittelnden Eigenschaften unterstützen die Regeneration des Gewebes, wirken entzündungshemmend und fördern eine harmonische Narbenbildung.

Hinzu kommen Schleimstoffe, die kühlend, schützend und lindernd wirken. Sie schenken dort Entlastung, wo Hitze, Reizung oder Entzündung die Haut oder Schleimhäute belasten – etwa bei Sonnenbrand oder entzündlichen Prozessen.


So vereint die Ringelblume scheinbare Gegensätze auf harmonische Weise: Sie schützt und baut auf, sie ordnet und beruhigt, sie begrenzt und fördert zugleich neues Wachstum. Gerade deshalb gilt sie als eine der großen Heilpflanzen für die Haut. Bei Wunden, Schürfungen, Verbrennungen und gereizten Schleimhäuten unterstützt sie den Organismus dabei, wieder zu einer gesunden Form und Ordnung zurückzufinden.

Die Ringelblume zeigt uns, dass Heilung mehr ist als das Schließen einer Wunde. Heilung bedeutet, dass das Leben seine innere Ordnung wiederfindet. In diesem Sinne begleitet uns Calendula seit Jahrhunderten als treue Helferin in der traditionellen Kräuterheilkunde. Ihre Salbe gehört zu den bewährtesten Mitteln der Hausapotheke – sanft genug für Kinder und zugleich kraftvoll in ihrer Wirkung.

 

  Fotos©B.Emde 

‍Do it yourself

Ringelblumen richtig trocknen

Im Schatten

Die leuchtend orangefarbenen Blüten der Ringelblume enthalten lichtempfindliche Farbstoffe. Damit die intensive Farbe erhalten bleibt, sollten die Blüten möglichst zügig und stets im Schatten getrocknet werden. Dafür werden sie locker und sehr dünn ausgebreitet. Besonders gut eignet sich ein Trockennetz an einem luftigen Ort, beispielsweise auf dem Dachboden oder Speicher.

 

Ganze Blüten

Wer ganze Blütenköpfchen mit Kelch erntet, muss etwas mehr Zeit für die Trocknung einplanen. Alternativ können die Blüten in einem Dörrgerät bei etwa 40 °C schonend getrocknet werden.

 

Aufbewahrung

Getrocknete Ringelblumenblüten nehmen schnell wieder Feuchtigkeit aus der Luft auf. Deshalb sollten sie nach dem Trocknen rasch in gut verschließbare Behälter gefüllt und dunkel, kühl und trocken gelagert werden. So bleiben 

Farbe und Qualität möglichst lange erhalten. Die Blüten sollten jedoch nicht länger als zwei Jahre aufbewahrt werden.


Weiterverarbeitung 

Für die Herstellung von Ringelblumenöl, Tinkturen oder Salben können sowohl frische als auch getrocknete Blüten verwendet werden. Während der Blütezeit bieten sich frische Blüten an, die getrockneten Blüten sind jedoch ebenso gut geeignet und ermöglichen eine Verarbeitung das ganze Jahr über.

Anwendungen mit Ringelblumentee 

Zur Anwendung bei leichten Magen-Darm-Beschwerden und zum Gurgeln oder als Mundspülung bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum. Die gelben Blütenblättern bereichern Teemischungen mit ihrer Farbe als Schmuckdroge.

 

1–2 Teelöffel getrocknete Ringelblumenblüten mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 5–10 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. 

2–3 Tassen täglich trinken. 

Ringelblumenöl herstellen 

Eine wohltuende Pflege für trockene, gereizte und pflegebedürftige Haut. Dank der hautberuhigenden Eigenschaften eignet es sich auch hervorragend zur sanften Babypflege. Außerdem bildet es die Grundlage für die Herstellung einer Ringelblumensalbe.

Zutaten

  • › 2 gehäufter Esslöffel (ca. 4 g) kleingehackte, getrocknete Ringelblumenblüten mit Kelch
  • › 100 ml Mandelöl 
  •  

Zubereitung

  • › Die Ringelblumenblüten in ein sauberes Glas geben und mit dem Mandelöl übergießen.
  • › Das Öl drei Wochen ziehen lassen. 
  • › Während dieser Zeit 
  •    regelmäßig umrühren. Alle Pflanzenteile sollten stets vollständig mit Öl bedeckt sind. 
  • › Nach drei Wochen das Öl abseihen und in eine braune Glasflasche abfüllen.

Ringelblumensalbe selbst herstellen

Zutaten

  • › 100 ml Ringelblumenöl
  • › 15 g Bienenwachs
  • › 5 Tropfen ätherisches Lavendelöl

 

Zubereitung

  • › Kleine Glastiegel im Backofen bei 100 °C desinfizieren und bereithalten. 
  • › Das Bienenwachs in kleine Stücke schneiden, in ein Glas geben und im Wasserbad schmelzen. 
  • › Das Ringelblumen­öl in einem zweiten Glas ebenfalls im Wasserbad erwärmen, dabei jedoch nicht über 60 °C erhitzen.
  • › Das flüssige Bienenwachs langsam in das
  •    warme Ringelblumenöl gießen und sorgfältig verrühren.
  • › Anschließend das ätherische Lavendelöl hinzufügen und nochmals gut umrühren. 
  • › Die noch flüssige Salbe zügig in die vorbereiteten Tiegel füllen, abkühlen lassen und verschließen.


Anwendungsgebiete

  • › Hilft bei trockener, rissiger, beanspruchter Haut
  • › Pflegt die Haut in der kalten Jahreszeit
  • › Macht raue Hautstellen wieder geschmeidig, besonders geeignet für Ellbogen, Knien und Fersen
  • › Schützt und pflegt spröde Lippen
  • › Unterstützt die Regeneration von Narben
  • › Kann bei entzündlichen Hautirritationen wohltuend wirken


Haltbarkeit

In einem gut verschlossenen Gefäß und bei kühler Lagerung ist die Ringelblumensalbe über ein Jahr haltbar. Nach dem Öffnen sollte sie innerhalb von etwa sechs Wochen aufgebraucht werden. Deshalb empfiehlt es sich, kleine Tiegel mit 10 oder 20 ml Fassungsvermögen zu verwenden.

 

Alle Do-it-yourself-Projekte findest auf meinem Blog:  

www.die-draussen-apotheke.de/blog


Sinneserfahrungen

GehSinn

Im Sommer leben wir oft ein wenig wie im Traum. 


Gerade in dieser Zeit kann achtsames Gehen zu einem kleinen Anker werden. Vielleicht stehst du morgens einmal eine Viertelstunde früher auf und gehst hinaus, bevor die Welt richtig erwacht. Du musst dabei nichts erreichen und nirgendwo ankommen. Gehe einfach bewusst. Nimm den Himmel wahr, das frühe Sonnenlicht und die klare Morgenluft. Lausche den Vögeln, die den Tag begrüßen, dem Summen der Insekten an Blüten und Gräsern. Spüre den Boden unter deinen Füßen, die Schwerkraft, die dich trägt, und die Verbindung zur Erde. Mit jedem Schritt darf auch der Atem mehr Raum bekommen. So entsteht ein ruhiger Rhythmus aus Gehen, Atmen und Wahrnehmen. Wenn du nach Hause zurückkehrst, nimm dir noch ein paar Minuten Zeit für ein Glas Wasser oder eine Tasse Tee. Oft fühlt sich der Tag danach nicht weniger voll an – aber du selbst bist mehr bei dir angekommen. Und genau das kann in den bewegten Sommertagen ein kleines Geschenk sein.


‍Was ist aus deinem kleinen Stück Erde geworden?

In meinem Newsletter#1 habe ich die Betrachtungsübung „Kleines Stück Erde“ vorgeschlagen. Was hast du bis jetzt beobachtet? Welche Pflanzen sind gewachsen? Welche Blütenfarben hast du gesehen? Welche Insekten haben sich dort versammelt? Konntest du Blätter oder Blüten ernten? Hast du Ideen, wie du dein Stück Erde für das neue Jahr anders bepflanzt oder etwas aussähst? 

Poste gern dein Projekt und verlinke es mit mir auf Instagram oder Facebook

Oder schreib mir einfach unter: info@die-draussen-apotheke.de

‍Persönliche Inspiration

Wenn die Lerche
den Himmel öffnet

Wie aus dem Nichts steigt die Lerche vor uns aus dem Gras empor und trägt ihren feinen Gesang in den weiten Himmel. Für einen Moment scheint alles leichter zu werden: der Schritt auf dem Weg, der Atem, die Gedanken. Über den Wiesen und Feldern liegt eine stille Weite,  und mit dem aufsteigenden Vogel öffnet sich auch etwas in uns.

  Fotos© iStock by Getty Images 

‍ Warnhinweis

Die Inhalte dieses Newsletters dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung. Es werden keine Heilversprechen gegeben. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Fragen wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine andere qualifizierte medizinische Fachperson.

‍Ein Projekt von GESUNDHEIT AKTIV e.V.


Telefon: 030.695 68 72-0

Telefax: 030.695 68 72-29

E-Mail: verein@gesundheit-aktiv.de


Geschäftsführender Vorstand:

Dr. med. Stefan Schmidt-Troschke MBA

USt-IdNr. DE144366563

Amtsgericht Charlottenburg VR 31743


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